KÖRPEREI
Die Vergangenheit ist vorbei- aber sie lebt im Körper weiter wenn sie nicht integriert wurde und hindert dich somit daran das zu werden wer du sein willst.
Wir alle werden gleichermaßen verletzlich, liebenswert und als großes Wunder der Natur geboren.
Warum aber empfinden wir alle unseren Selbstwert so unterschiedlich?
Warum sind andere fein mit sich, während wieder andere sich als absolut abstoßend empfinden und im täglichen Kampf mit sich sind?
Über drei Jahrzehnte gingen ins Land.
Jahrzehnte in denen ich glaubte hier nicht her zu passen.
Auf diesen Planeten.
Erde.
Alles was ich tat fühlte sich falsch an.
War falsch.
Ich war falsch.
So mein glaube über mich.
Fühlte mich getrennt.
Von mir.
Dir.
Ich.
So unnahbar.
Hasste jede Zelle meines Körpers.
Und dann waren da noch diese Emotionen.
Orkane, die mich täglich durchs leben schleuderten.
Mich drohten zu ersticken.
Ich lächtzte.
Nach Halt.
Nach Sicherheit.
Und echter Verbindung.
Doch da war niemand.
Niemand der mich sah.
Mich halten konnte.
Bis ich 2009 den wundervollsten Mann der Welt getroffen habe und wir seit dem zusammen durchs Leben gehen.
Große Liebe an dieser Stelle an dich!
Nun war da dieser Mensch.
Er hielt mich.
Er|trug.
Und liebte mich.
Dennoch war da immer noch dieses tiefe Gefühl des Selbsthasses.
Des Falsch seins.
2023 bekam ich meine ADHS Diagnose.
Diese veränderte mein Leben grundlegend.
Endlich ergaben die letzten Jahrzente einen Sinn.
Vieles konnte ich mir nun erklären und erschließen.
Konnte mich das erste Mal mit wirklich
tiefem Mitgefühl selbst betrachten.
Sah all den Bullshit den ich so viele Jahre ertragen musste.
Nahm mir so fest vor es nun anders zu machen.
Besser.
Doch trotz diesem vielem und sinnvollem Wissen scheiterte ich. Konnte all das Wissen, das Gelernte nicht umsetzten.
Der Wille war groß.
Doch die Veränderung vergeblich.
Ich scheiterte.
Immer und immer wieder.
Also ging ich weiter.
Die Suche nach dem "blinden Fleck".
Denn ich weiß, dass wir nicht das sind was uns passiert ist, sondern wir sein können, wer wir sein wollen.
Denn Veränderung ist möglich.
Immer und zu jederzeit!
Das bestätigt uns auch die Wissenschaft.
Neuroplastizität.
Aber warum klappte es nicht?
Das wollte ich herausfinden und sammelte mir die letzten Jahre so unfassbar viel Wissen an.
Mein Intellekt wanderte vom Schamanismus bis hin zur Wissenschaft.
Von altem Geburtswissen, über unterschiedlichster pädagogische Ansätze bis hin zu Neurodivergenzen und das Nervensystem.
Wollte ich doch das Wesen Mensch verstehen.
Wollte wissen wie wir funktionieren.
Warum wir so viel Wissen aber so wenig verändern können.
Warum wir die Schönheit des Lebens nicht mehr sehen.
Sie fühlen.
Und uns spüren.
Warum wir uns immer weiter bekriegen.
Warum wir kaum mehr fähig sind tiefe Beziehungen ohne Demütigungen zu führen.
Warum wir immer öfter an Depression erkranken und das leben als sinnlos erfahren.
Warum wir unsere Kinder immer öfter als anstrengend anstatt als Geschenk wahrnehmen.
Warum uns alles so schnell zu viel wird.
So viele Warum´s.
Und dann stieß ich auf ein Thema das alles Veränderte.
Wirklich alles.
Endlich war der Moment gekommen, an dem Wissen nicht nur in meinem Kopf war, sondern ich dieses Wissen auch wirklich Lebendigkeit einhauchen konnte.
Ich es endlich schaffe, nicht mehr von meiner Geschichte regiert zu werden, sondern selbst entscheiden konnte wer und was ich sein möchte.
Wie sehr mein Leben leuchten darf.
Es geht um unser Körpergedächtnis.
Wir haben alle so unglaublich viel Wissen, doch haben vergessen unseren Körper auf dieser Wissensreise mitzunehmen.
Dieser hat über die Jahre bestimmte Überlebensmechanismen entwickelt, damit du überleben kannst.
Er war es, der auf dich aufgepasst hat.
Dich beschützt hat.
Und der Körper, er vergisst nicht.
Niemals.
Und da liegt der blinde Fleck.
Wir haben ihn vergessen.
Auf unserer Reise.
Ihm zu sagen, dass wir nicht mehr in Gefahr sind, sondern sicher.
Und dass wir nun endlich leben wollen.
Unsere Geschichte Geschichte sein lassen.
Die Gegenwart zu unserer machen.
Und endlich lebendig werden.
In meinem Atelier versuche ich einen Raum zu erschaffen, an dem dein Nervensystem sich sicher fühlt.
Ankommen kann.
So, dass du dich vielleicht danach ein Stück lebendiger fühlst.

